Worte, die die Welt noch braucht
Worte, die die Welt noch braucht
1. durch androhung versoffener Gewalt und sinnloses aber lautes schreien die eigene meinung durchsetzen. oder wenigstens lauter sein als alle anderen. abgeleitet vom vornehmlich unter skinheads gebrauchten gossenjargon "oi!" was wiederum steht für "gib mir nochn bier. und deine alte. hab schon jahrelang nichmer gefiggt."
2. ein rechtschreibfehler
der_bu - 28. Mrz, 19:07
Worte, die die Welt noch braucht
1. Juckreiz in der Seele, - ich habe ein schreckliches Muckla da-, -du kannst mir mal den Muckla runter rutschen-, etc verb. umgspr. "in mir muckt's" od. "in mir mucklat's"
2. Abkuerzung fuer schnelles Fortbewegungsmittel am Fuss - der/das Mucklatsch (aus dem Maerchen "Der kleine Muck" Passage: .. zog sich der kleine Muck seine Latschen ueber und paff! - weg war er...)
micamen - 28. Mrz, 18:48
Worte, die die Welt noch braucht
die s. 1. Unpassendes Schuhwerk in der Wüste, unsicherer Gang, Spurfindungsschwierigkeiten, v. 2. das –n: unartikuliertes Sprechen mit zu viel Sand im Mund, zu Fall gekommen in der Wüste in Folge unpassender Riemchenschuh-Besohlung nach übermäßigem Alkoholgenuss.
Bsp.: mit diesen Sandlallen kommen wir nie in der Bar an oder die Beduinen sandlallten bis zum Sonnenaufgang, dann sandlallten sie mit ihren Karawanen weiter.
das Muckla - 28. Mrz, 12:17
Worte, die die Welt noch braucht
der; -s, das in der Übergangsphase zwischen Winter und Frühling zu beobachtende Naturphänomen der Nebelbildung über Schneeresten. Auf den bereits Grünzeug-führenden Niederungen entstehen Nebelfelder, die aus Zuneigung zu den Schneeresten wabern und sich über diesen zusammenrotten, obwohl sie da ja gar nicht hingehören.
Anm. zur Schreibung: Je nach Schnee-Nebel-Verteilung wahlweise mit einem oder zwei E nach dem N zu schreiben.
das Muckla - 28. Mrz, 01:49
Worte, die die Welt noch braucht
is ein weisser Neger (ich schreib das jetz so, auch wenns politisch voll inkorrekt is. ABER: hier in Amerika startet gerade eine Sendung, worin Schwarze zu Weisse und umgekehrt geschmickt werden. Den Sinn dahinter hab ich bis dato noch nich entdeckt, aber der o.g. Begriff scheint dadurch aktueller denn je. Hmm!). Steffcu un ich kamen ueber Umwege dahin, weil Schneeengel mit drei "e"s geschrieben wird, und laut neuerer Rechtschreibung(die ihr noch nich kennen koennt, weil gerade erfunden) Schneeengel naemlich nur mit einem "e" geschrieben wird. Raus kommt : Schnengel. das wiederum klingt wie... "Pack dein Schnengel weg!" Ja, ja! und da is Schneeger nich weit entfernt (wenn auch wiederum mit zwei "e").
micamen - 15. Mrz, 00:44
Worte, die die Welt noch braucht
Permafrustboden - auch Dauerfrustboden - ist ab einer gewissen Tiefe das ganze Personal hindurch gefrustet. Große Permafrustareale finden sich auf der Erde in den Gebieten mit Werbern, Marketing und PR-Abteilungen. Die hirnlosen Agenturen unserer Erde sind oft Permafrustgebiete. Geographisch gesehen handelt es sich um große Teile Berlins, Hamburgs und Frankfurts. Nach Süden reichen einige Permafrustgebiete bis in die Münchenr Fön-Zone. Permafrust dringt dabei unterschiedlich tief in den Personalbestand:
weiter gehts morgen. ps: dank an wikipedia.de
der_bu - 17. Feb, 20:50
Worte, die die Welt noch braucht
die Sekretorin ist das genaue Gegenteil der Sekretärin. Die Sekretorin ist dafür zuständig, dass wichtige Unterlagen NICHT verschickt werden. Die Sekretorin kümmert sich auch um Gäste des Hauses mit ausgesuchter Ignoranz. Und zum zentralen Aufgabenfeld einer Sekretorin gehört das wohl temperierte Klingelnlassen des Telefons. Gute Sekretorinnen (und natürlich auch Sekretore) brauchen schon mal 3-5 Jahre für ihre zweijährige Ausbildung, sind gerne Modell oder wenigstens chirurgisch aufbereitet – und wenn sie sich das nicht leisten können wenigstens ständig mit ihren Fingernägeln beschäftigt. Ich verlange daher, dass Sekretorin nicht nur in den Duden aufgenommen wird – sondern vor allem als Stellenbeschreibung in Arbeitsverträgen.
nein, ich bin nicht frustriert.
nachtrag: beachten Sie bei der Einstellung einer Sekretorin, ob diese ihre Uhr um mindestens eine Minute vorgestellt hat. Denn eine gute Sekretorin verlässt ihre Arbeitsstelle nicht um 18 Uhr.
der_bu - 17. Feb, 19:53
Worte, die die Welt noch braucht
Schmatsch, ja Schmatsch. Ein in diesen Tagen extrem beanspruchtes Wort. An jeder Ecke liegts, nich Schnee nich Matsch, deshalb eben Schmatsch. Schnee ist frohlockend weiss, faellt zart dernieder und sammelt sich flaechendeckend. Matsch ist graubraun, nicht mehr wirklich als urspruenglicher Schnee zu erkennen.
Ich fordere also hiermit den Duden auf, folgendes ins Duderandum aufzunehmen:
Schmatsch, der pl. die Schmatsche, Zwischenaggregatzustand fuer Schnee auf dem besten Wege zum Matsch, Steigerungsform: Schmischmatsch, der; Schmischmaschmutsch (nicht zu verwechseln mit Schmischmamutsch [schmierige schmatzende Mutter], adj. schmatschig od. schmatschvoll
micamen - 17. Feb, 04:16
Worte, die die Welt noch braucht
aber "jemand ist gesattelt" ist doch ein tolles wort für bodenständig. sicher im sattel sozusagen. wie mir der erfinder des wortes verkündete.
gibts beide schon.
der_bu - 17. Feb, 00:29